Eine Vorbemerkung:
Kunst braucht Luft. Und die gibt’s nicht zwischen Like-Buttons und Trend-Challenges. Deswegen sind hier auch nicht alle möglichen Social-Media-Plattformen verlinkt oder verwendet worden, sondern nur die, auf denen die Form wirklich passt. Vor allem also Videoplattformen und Podcasts – Sie bieten Raum für (mehr) Tiefe – oder, weniger hochtrabend, für Bögen, die man darin eben spannen kann. Auch lässt sich darin realistischer differenzieren, was durchaus notwendig ist.
Mehr Langstreckennachdenkflugkörper statt popeliger Pointenplatzpatronen.
Außerdem ziele ich eher darauf ab, Gedankengängen nachzujagen statt Algorithmen. Im Feed verpufft schon genug – das muss ich nicht auch noch. Kurz: Ich weigere mich, ein ballaststoffarmer Content-Schlabberhappen zu sein, mit dem man sich im Fraß-Guck-Feed-Schnellrestaurant vergiftet. Und:
Wer überall ist, ist oft auch nirgends.
Vielleicht werde ich irgendwann auch wieder auf Bühnen sein, wenn es sich richtig anfühlt und jemand meint, es könnte passen. Bis dahin: ...